Tibet / Himalaya
XI. Shisha Pangma Ski Expedition (8013 m)
Anspruchsvolle 8000er-Expedition

Detailauschreibung
Expeditionsablauf    Voraussetzungen    Bergführer und Leistungen    Termine und Preis    per Post

Shisha Pangma Der Shisha Pangma ist der einzige gänzlich auf tibetischem Boden gelegene 8000er. Bis zum unteren, 5000 m hoch gelegenen Basislager kann wie am Cho Oyu mit Jeeps gefahren werden - danach sind die Distanzen von Lager zu Lager recht weit, da sich die Route zunächst über wenig steiles Gelände bewegt ideal auch um sich mit Tourenskiern fortzubewegen. Unsere Aufstiegsroute folgt dem Originalanstieg der Zweitbesteiger und gleichzeitig der ersten westlichen Expedition aus dem Jahre 1980 - trotz fehlender größerer technischer Schwierigkeiten ein Ernst zu nehmendes Abenteuer, das trotzdem mit dem nötigen Wetterglück und der Unterstützung von erfahrenen Sherpas die Besteigung eines 8000ers erhoffen lässt. Unsere elfte Expedition zum "Kamm über den Weiden", wie Shisha Pangma übersetzt heißt, wird voraussichtlich von Rainer Pircher geleitet.


 Vorgesehener Expeditionsablauf 

1.TagAbflug am Abend per Linienflug der QATAR AIRWAYS.
2.TagAnkunft in Kathmandu am frühen Nachmittag, Unterbringung voraussichtlich im Hotel Shangri La ****.
3.TagGanzer Tag in Kathmandu zur freien Verfügung.
4.TagFrüh geht es los Richtung tibetische Grenze. Über Dhulikhel und Lamosangu geht es per Bus in 6 Std. Fahrt nach Kodari (1663 m) und steil hinauf nach Zhangmu (2350 m), dem tibetischen Grenzort.
5. bis 7.TagNur ein kurzes Stück mit dem Bus weiter bis Nyalam (3750 m), wo die nächsten drei Nächte zur besseren Akklimatisation verbracht werden. Unterbringung in einfachem Hotel. Ab hier werden auch zwei Wanderungen bis in Höhen um 5000 m unternommen.
8.TagÜber den 5050 m hohen Lalung Leh Pass und den Dopzang La (5135 m) entlang der Nordflanke des Himalaya-Hauptkammes führt die Fahrt ins so genannte Fahrer-Basislager auf exakt 5000 m.
Shisha Pangma - links - und Xifeng Peak - rechts - Im sogenannten Fahrerbasislager auf genau 5000 m an der Shisha Pangma (8.013 m).
9.TagEin ganzer Ruhetag ist hier zur besseren Akklimatisation vorgesehen.
10. + 11.TagBei entsprechender Schneelage wird mit einem Zwischenlager das eigentliche Basislager auf einer Höhe von 5650 m mit der Hilfe von Yaks erreicht.
Zwischenlager auf dem Weg zum Basislager
12. bis 39.TagDer hier vorgestellte Aufstieg folgt im wesentlichen der Route der ersten Besteigung durch West-Bergsteiger von 1980. Nach 2-3 Akklimatisationstagen wird zunächst ein Depot am Beginn des Gletschers auf ca. 5900 m eingerichtet. Über Lager I auf 6350 m bis Lager II auf 6950 m wird dem Shisha Pangma Gletscher relativ flach gefolgt. Bis hierher kann auch problemlos mit Skiern aufgestiegen werden. Nach dem Ende des so genannten Korridors wird über eine 250 m hohe Firnflanke, zum Schluss auch mit einigen Felsen durchsetzt, Lager III auf 7350 m erreicht. Die verbleibenden 700 Höhenmeter folgen zunächst dem Grat zum Zentralgipfel bis in eine Höhe von 7700 m, um dann bei sicheren Verhältnissen direkt querend zum Hauptgipfel aufzusteigen. Sollten die Verhältnisse nicht gut sein, muss eventuell über den Zentralgipfel und den Verbindungsgrat der Hauptgipfel angesteuert werden.
Die letzten Meter zum Gipfel des Shisha Pangma Shisha Pangma - G.Kaltenbruner u. R.Dujmovits am Hauptgipfel
40. + 41.TagAbstieg ins Basislager, Fahrt zurück über Nyalam nach Zhangmu an der tibetisch-nepalischen Grenze und Rückkehr nach Kathmandu.
42.TagZur freien Verfügung in Kathmandu bzw. zur Reserve.
43.TagAbreise, Rückflug und Ankunft.


 Voraussetzungen 

Der Shisha Pangma wurde zwar als letzter aller 14 Achttausender erstbestiegen, zählt aber zusammen mit dem Cho Oyu zu den beiden am wenigsten schwierigen Achttausendern. Durch den leichten Zugang von Norden per Jeep bis ins Basislager ist auch die Anreise weiter kein großes Problem, so dass man sich alleine auf die Schwierigkeiten am Berg konzentrieren kann. Diese sind zunächst im unteren Teil des Anstieges die langen Distanzen zwischen den Lagern. Alleine vom Fahrer-Basislager bis zum eigentlichen Basislager (ABC) sind es über 25 km Gehstrecke. Die anspruchsvollsten Passagen des Anstiegs finden sich oberhalb der 7000-m-Grenze zwischen Lager II und III. Ein nach oben hin Fels durchsetzter Firn- oder Schneehang mit einer durchschnittlichen Hangneigung von ca. 40° erfordert sehr sicheres Gehen auf Steigeisen. Ob diese Flanke auch mit Skiern "geht", wird sehr stark von den Schneeverhältnissen abhängig sein. Die Steilheit der Flanken unterhalb des Gipfels dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden und bedürfen bis zum höchsten Punkt äußerste Konzentration. Wenn Sie planen mit Skiern aufzusteigen, sollten Sie ein erfahrener Skitourengeher mit sicherem Stemmschwingen in allen Schneearten sein.

Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden, die Bereitschaft zur tatkräftigen Mithilfe bei Transport und Aufstellung der Lager sowie der Teamarbeit am Berg sind unabdingbar.

Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer, insofern lehnen wir jegliche Haftung für Unfälle oder sonstige Schäden ab. Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit müssen ohne Seilsicherung begangen werden können.

Gefahrenhinweis
Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist.



 Bergführer und Leistungen 

Bergführer
Rainer Pircher staatl. gepr. Berg- und Skiführer


Leistungen



 Termin und Preis 

Termine

2726 Fr. 13/04 - Fr. 25/05/2007 (43 Tage)

Preis

(9 - 12 Teilnehmer) 8.180,- €

EZ-Zuschlag 95,- €



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