Nepal / Himalaya
III. Manaslu Expedition (8163 m)
Anspruchsvolle - schwere 8000er Expedition

Detailauschreibung
Expeditionsablauf    Voraussetzungen    Bergführer und Leistungen    Termine und Preis    per Post

Japaner waren die Ersten, die den Gipfel des Manaslu 1956 erreichten. Mehrere Erkundungsexpeditionen waren vorausgegangen, bis schließlich die noch heute übliche Normalroute gefunden war. Obwohl technisch nicht allzu anspruchsvoll, erfordert der nordostseitige Aufstieg über den Naike-Col und den Nordsattel doch eine hervorragende Kondition. Auch eine AMICAL alpin Expedition war hier schon sehr erfolgreich.

Um den Berg zügig zu erreichen und danach genügend Zeit für die Besteigung zu haben, werden Sie per Helikopter nach Samagaon an den Fuß des Berges fliegen. Der Rückweg nach Kathmandu führt in 6 Tagen über den 5000 m hohen Larkya Pass ins Marsyangdi Tal an der Annapurna Runde.

Leiter der Expedition wird Ralf Dujmovits sein - bereits 2002 erreichte er mit allen Teilnehmern das letzte Lager, musste aber während des Gipfelaufstiegs umkehren. Der Materialtransport und der Lageraufbau wird mit Hilfe von zwei Sherpa-Hochträgern bewältigt.


 Vorgesehener Expeditionsablauf 

1.TagAbflug am Mittag per Linienflug der QATAR AIRWAYS.
2.TagAnkunft in Kathmandu am Nachmittag. Transfer zum Hotel.
3.TagGanzer Tag in Kathmandu zur freien Verfügung. Expeditionsbriefing im Tourismus-Ministerium.
4.TagOhne Zeit zu verlieren geht es mit einem großen MI 17 Helikopter nach Samagaon (3500 m) - die Sherpa- und Küchemannschaft ist schon mit der Gruppenausrüstung voraus. Für drei Nächte steht oberhalb des Dorfes das Lager (3600 m). Der Manaslu wächst über dem Dorf mit seiner herrlichen, eleganten Pyramide in voller Größe in den Himmel! Es gibt Menschen, die nach diesem Anblick vom schönsten Achttausender schwärmen...
5. bis 6.TagDiese beiden Tage - bei Bedarf kommt ein dritter hinzu - dienen ausschließlich der Akklimatisation. Ausflüge in die nähere Umgebung oder einfach sich Umschauen in Sama beim Dorfschullehrer oder in der nahen Gompa.
Manaslu Basislager Manaslu - in der Gompa von Samagaon
7.TagMit den Trägern aus Sama Aufstieg ins Basislager. Inzwischen wird nicht mehr das sehr tief gelegene alte Basislager genutzt, sondern in einer Moränenmulde auf ca. 4800 m gelagert (evtl. im Schnee).
8. bis 37.TagEin ganzer Monat steht zur Verfügung um sich noch besser zu akklimatisieren und 3 Hochlager einzurichten. In ständigem Auf-und-Ab mit dazwischen liegenden Ruhetagen im Basislager werden die Lasten nach oben transportiert, an steileren Passagen Fixseile angebracht und auf 5600 m und 6600 m zwei Hochlager aufgebaut. Erst beim endgültigen Aufstieg Richtung Gipfel wird im Alpinstil eine 300 m hohe und ca. 45° steile Flanke (kurze Einzelstellen bis 70°) mit Fixseilen versichert und das dritte Hochlager auf ca. 7450 m eingerichtet. Der Gipfelaufstieg führt recht problemlos über weite, wenig steile Schnee- und Firnhänge zum Gipfel, danach etwas exponiert zum höchsten Punkt. Die Aussicht - hoffentlich bei schönstem Wetter - reicht vom Dhaulagiri und Annapurna-Massiv im Westen bis zu den 8000ern Shisha Pangma, Cho Oyu und Mt. Everest weiter östlich.
Am Manaslu zwischen Basislager und Lager I Am Manaslu in Lager II
Am Manaslu zwischen Lager II und Lager III Am Mansalu im Ausgangslager fuer den Gipfel
38.TagAbstieg nach Samagaon; Übernachtung und Gipfelfeier in der Lodge des Dorfschullehrers.

Sollte am Berg nicht alles planmäßig verlaufen sein, können die Tage des Rückmarsches evtl. noch für einen weiteren Versuch am Berg eingeplant werden und die Rückreise nach Kathmandu erfolgt per Helikopter (Aufpreis von ca. 550,- € Bezahlung vor Ort).
39.TagBestens akklimatisiert direkter Aufstieg bis unter den Larkya Pass. Unterwegs geht es an Samdo vorbei, einem an den Hang geduckten, verschachtelten Dorf. Vor rund 30 Jahren von tibetischen Flüchtlingen aufgebaut. An den letzten Wachholderbüschen vorbei führt der Weg nach Dharamsala Phedi (ca. 4400 m, ca. 6 - 7 Std.), wo die Zelte für diese Nacht stehen werden.
40.TagDer obere Teil der Aufstiegsroute am Manaslu ist gut einzusehen und Sie können noch einmal die Augenblicken am Berg nacherleben. Der Pass, gerade etwa 5000 m hoch, ist geschmückt mit vielen Gebetsfahnen. Abstieg bis Bimthang (ca. 3800 m, ca. 6 - 7 Std.), einer idyllischen, grünen Ebene mit großartigem Blick auf den Manaslu und weitere Gipfel wie Himlung oder Phungi.
41.TagAbschied von den hohen Bergen: durch eine herrliche Waldlandschaft gelangen wir zur Alp Tsangling und weiter ins große Gurung-Dorf Tilje auf 2300 m (ca. 6 Std.).
42.TagWeiterer Abstieg durch das Dudh Khola und plötzlich, beim Dorf Thonje, sind Sie wieder auf dem Weg der Annapurna-Rundtour. Heute gehen Sie bis nach Tal mit seiner großen Ebene (1400 m, ca. 6 Std.).
43.TagEs geht weiter durch das beeindruckend enge Tal des Wildbaches Marsyangdi. Nach der Überquerung einiger Hängebrücken gelangen Sie schließlich nach dem Gegenanstieg von Bahundanda hinunter nach Ngadi und noch weiter bis Khudi (ca. 850 m, ca. 7 - 8 Std.). Hier in fast schon tropischen Gefilden schlagen wir zum letzten Mal unser Camp auf und verabschieden einen Teil unserer nepalischen Begleitmannschaft.
44.TagAuf der "neuen" Straße in geländegängigen Fahrzeugen an Blumen, Dörfern und Pipal-Bäumen vorbei nach Besisahar. Eine lange, interessante Busfahrt über die Städtchen Dumre und Mugling (je nach Straßenverhältnissen 6 - 8 Std.) bringt Sie nach Kathmandu zurück, wo nach Wochen des Lebens "draußen" eine Dusche, ein richtiges Bett und vieles mehr auf uns warten...
45.TagZur freien Verfügung in Kathmandu bzw. zur Reserve. Abends Abreise und Rückflug von Kathmandu.
46.TagAnkunft in der Heimat und Verabschiedung.


 Voraussetzungen 

Eine sehr gute Kondition braucht es vor allem und eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen. Der Berg ist technisch nicht besonders schwierig. Nur eine ca. 45° steile Flanke oberhalb von Lager II mit einer kurzen, deutlich steileren Einzelstelle erfordert Gehen auf den Frontzacken, evtl. auch im Blankeis. Viel Erfahrung sollten sie auf jeden Fall mitbringen, um auch selbständig Entscheidungen treffen zu können. !! Achtung: Die Querung oberhalb des Naike Sattels im Aufstieg zu Lager II kann eisschlaggefährlich sein !!

Jeder der Teilnehmer sollte in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt sein (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen). Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden, die Bereitschaft zur tatkräftigen Mithilfe bei Transport und Aufstellung der Lager sowie der Teamarbeit am Berg sind unabdingbar. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer, insofern lehnen wir jegliche Haftung für Unfälle oder sonstige Schäden ab. Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit müssen ohne Seilsicherung begangen werden können.

Gefahrenhinweis
Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist.



 Bergführer und Leistungen 

Bergführer
Ralf Dujmovits staatl. gepr. Berg- und Skiführer


Leistungen



 Termine und Preis 

Termine

2727 So. 15/04 - Mi. 30/05/2007 (45 Tage)

Preis

(9 - 11 Teilnehmer) 8.380,- €

EZ-Zuschlag 95,- €



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