Pakistan / Karakorum
Laila Peak (6325 m)
Schwere 6000er-Expedition

Detailauschreibung
Expeditionsablauf    Voraussetzungen    Bergführer und Leistungen    Termine und Preis    per Post

Laila Peak Wow - was ein steiler Zahn! …. bei vielen die erste Reaktion, wenn Sie den Laila Peak zum ersten mal sehen. Zumeist von Husbang, einer kleinen grünen Insel unterhalb des Gondokoro La bei der Rückkehr aus dem Karakorum. Dieser Anblick prägt sich ein - einer der schönsten Berge weltweit.

Erstbestiegen wurde der Laila Peak durch eine kleine Gruppe von Engländern um Simon Yates in den 80er-Jahren. Einer der beiden Helden aus "Sturz ins Leere" war über die steile NO-Wand auf- und über die NW-Flanke abgestiegen. Im Jahr 2005 fuhren hier Skandinavier im 50°-Gelände auf Skieren zu Tal, ohne den Gipfel ganz erreicht zu haben. Diese sehr gleichmäßige, nach oben etwas steiler werdende Flanke, die dem Berg auch sein haltloses Äußeres gibt, wird das Ziel unserer Expedition ins obere Hushe-Valley sein. Mit etwas Glück werden Aspiranten der AMICAL alpin Expedition mit zu den ersten Bergsteigern auf diesem fantastischen Gipfel überhaupt zählen.


 Vorgesehener Expeditionsablauf 

1.TagAbflug am Mittag per Linienflug der QATAR AIRWAYS.
2.TagAnkunft in Islamabad sehr früh am Morgen, Unterbringung in einem guten Hotel in Rawalpindi. Briefing im Tourismusministerium.
3.TagPer Bus über den Karakorum-Highway nach Chilas. Ab Besham, einem kleinen Marktflecken, beginnt der eindrucksvollste Teil der Fahrt durch die schwindelerregende Schlucht des Indus.
4.TagNoch mal acht Stunden abwechslungsreiche Fahrt am Nanga Parbat vorbei bis Skardu (2280 m).
5.TagPer Jeep in einer halben Stunde zum Satpara See mit seinem glasklaren Wasser, von wo aus ein halbtägiger Akklimatisationsausflug möglich ist. Der Expeditionsleiter bleibt zurück in Skardu und kümmert sich um letzte Formalitäten und organisatorische Details.
Laila Peak von Husbang
6.TagIn achtstündiger, etwas staubiger Fahrt an zahllosen Aprikosenbäumen vorbei zum Ende der Piste in Hushe (3250 m).
7. bis 9.TagAn den letzten Hütten von Saicho vorbei und der Randmoräne des Gondokoro-Gletschers folgend führt der Weg mit einigen Bachüberquerungen über die Sommerweide von Dalzampa ins 4500 m hoch gelegene Basislager.
10. bis 20.Tag11 Tage stehen nun zur Besteigung des Laila Peak zur Verfügung. Nach ein bis zwei Akklimatisationstagen, wird ein Hochlager auf ca. 5000 m eingerichtet. Idealer Ausgangspunkt um die über 1000m hohe, sich allmählich aufsteilende Firn- und Eisflanke zu versichern (Stellen bis 60° sind im Gipfelbereich zu erwarten). Sichere Eisgeher können statt der Benutzung der Fixseile auch in Seilschaft selbständig mit fixierten Standplätzen (Firnanker + Abalakov-Eissanduhren) aufsteigen. Nach ausreichender Akklimatisation steht einem Gipfelaufstieg nach ca. 8 - 9 Tagen nichts mehr im Weg. Laut den oben erwähnten Skandinaviern reicht der Blick schon ab halber Höhe des Aufstiegs an der Masherbrum-Gruppe vorbei vom K2 über den Broad Peak bis zu den Gasherbrums und zur Chogolisa.
Im Aufstieg NW-Flanke Laila Peak © www.fredrikericsson.com Im Aufstieg NW-Flanke Laila Peak © www.fredrikericsson.com
21.TagAbstieg auf bekanntem Weg nach Saicho, wo einem rauschenden Fest nichts im Wege stehen sollte.
22.TagHeute geht es das letzte Wegstück zurück nach Hushe und ab dort wieder per Jeeps zurück nach Skardu.
23. + 24.TagRückfahrt über den Karakorum Highway nach Rawalpindi. Sollte das Wetter sowohl in Skardu als auch in Islamabad perfekt sein, kann mit viel Glück auch geflogen werden.
25.TagTag zum Debriefing im Tourismus-Ministerium und zur freien Verfügung in Rawalpindi, aber auch zur Reserve, falls mit der Fahrt über den Karakorum Highway nicht alles so geklappt hat wie geplant.
26.TagAbreise, Rückflug und Ankunft.


 Voraussetzungen 

Sie sollten ein/e umsichtige/r Bergsteiger/in mit einer guten Portion Erfahrung auf klassischen Steileis- und Wasserfalltouren sein. Eine gehörige Portion Kondition und Einsatzbereitschaft wird vorausgesetzt, Höhenerfahrung ist von Vorteil aber nicht Voraussetzung. Die Route bewegt sich ab dem Hochlager überwiegend in 40° bis 50° steilem Firn und Eis. Im oberen Teil können Eis-Passagen auch bis 60° Steilheit oder mehr zu bewältigen sein. In Firn und Eis bis 40° Neigung wird sicheres seilfreies Steigeisengehen erwartet. Alle steileren Passagen werden versichert.

Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer, insofern lehnen wir jegliche Haftung für Unfälle oder sonstige Schäden ab.

Diese Expedition wird zum ersten Mal durchgeführt. Bitte haben Sie Verständnis für eventuelle kleine Änderungen im Ablauf.

Gefahrenhinweis
Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist.



 Bergführer und Leistungen 

Bergführer
Hans Hocke staatl. gepr. Berg- und Skiführer


Leistungen

Sollte nach der Besteigung des Laila Peak noch genügend Zeit bleiben, kann fakultativ und auf eigene Kosten ein kurzes Besichtigungsprogramm in Hunza organisiert werden.


 Termine und Preis 

Termine

2730 So. 08/07 - Do. 02/08/2007 (26 Tage)

Preis

(8 - 9 Teilnehmer) 4.580,- €

EZ-Zuschlag 210,- €



Bitte fordern Sie die ausführlichere Detailausschreibung an!

Download in Kürze möglich!