X. Bolivien 6000er Klassiker Expedition
Potosi (6088 m) / Sajama (6542 m) / Illimani (6462 m)
Anspruchsvolle - schwere Hochtouren im Expeditionsstil

Detailauschreibung
Expeditionsablauf    Voraussetzungen    Bergführer und Leistungen    Termine und Preis    per Post

Der Gipfelaufbau des Ilimani vom Hochlager aus gesehen Ein zielstrebiges, aber auch sehr vielfältiges Bergsteigerprogramm: Zunächst sind als Eingehtouren die beiden 5000er Chacaltaya und Cerro Charquini ganz in der Nähe von La Paz vorgesehen. Danach drei anspruchsvolle 6000er in ganz unterschiedlichen Ecken Boliviens. Erst der eisgepanzerte Huayna Potosi am Zongo Pass, dem Übergang in den "Oriente", dem Tiefland von Bolivien. Danach der höchste Berg des Landes, der Sajama, ganz im trockenen Südwesten schon fast an der Grenze zu Chile gelegen. Als letztes das Markenzeichen von La Paz, der Illimani, auf wilden Minenzugangspisten zu erreichen. An Potosi und Illimani ist jeweils ein Hochlager einzurichten, am Sajama sind es zwei. Zwischen den Besteigungen liegen immer wieder Tage in La Paz, um sich von den Strapazen der Bergtage zu erholen. Ganz nebenbei lernen sie auch noch den Titicacasee, einige wichtige Inka-Ausgrabungsstätten und - selbstverständlich - Boliviens heimliche Hauptstadt La Paz kennen.


 Vorgesehener Expeditionsablauf 

1.TagAbends Abflug ab Frankfurt per Linienflug der LAN Airlines über Madrid.
2.TagAnkunft frühmorgens in Santiago de Chile, Transfer ins Hotel, Stadtbesichtigung mit deutschsprachigem Kulturführer.
3.TagFrüh am Morgen Weiterflug mit LAN Airlines. Mittags Ankunft in La Paz, 3600 m hoch gelegen, und Transfer ins Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung.
In Tiahuanaco - präkolumbianische Ausgrabungsstätte auf dem Altiplano
4.TagStadtbesuch mit deutschsprachigem Kulturführer mit reichlich Erläuterungen zu Land und Leuten und mit den wichtigsten Baudenkmälern wie die Casa de Murillo oder die Santo Domingo Kirche. Aber auch dem farbenprächtigen Indiomarkt und dem Mondtal werden Sie einen Besuch abstatten.
5.TagNicht nur der Akklimatisation zu Liebe lohnt ein ausführlicher Besuch von Tiahuanaco mit seinen Ausgrabungen der präkolumbianischen Aymara Kultur. Wie am Tag zuvor wird ein deutschsprachiger Führer die etwas undurchsichtige Vergangenheit dieser wichtigsten Kulturstätte Boliviens umfangreich beleuchten.

Von Tiahuanaco geht es über den Altiplano weiter an den Titicaca See. Ein kleines Boot bringt Sie auf die Sonneninsel, wo zum ersten Mal im Zelt übernachtet wird.
6.TagVon der Sonneninsel geht es wieder per Boot zum Pilgerort Copacabana. Der Besuch des Kalvarienbergs - alleine schon wegen der Aussicht - und der kleinen Kathedrale lohnt unbedingt. Nachmittags Rückfahrt nach La Paz.
7.TagFrüh geht es zum Chacaltaya (5180 m), dem höchstgelegenen Skigebiet der Erde. Ein kurzer Anstieg führt zum aussichtsreichen Gipfel, dann folgt der Abstieg an der verlassenen Mine Milluni vorbei zur Zongo Pass Straße. Weiterfahrt zum Zongo Pass, wo knapp unterhalb die Zelte für die nächsten Tage stehen.
8.TagAusrüstungsvorbereitung und letzte Einweisungen durch den Bergführer + Wiederholung einer Spaltenbergungstechnik.
9.TagDer Cerro Charquini, ein vergletscherter Aussichts-5000er kann heute bestiegen werden.
10.TagNach solch optimaler Akklimatisation steht der erste 6000er auf dem Programm. Es geht ins Hochlager Campamento Argentino (ca. 5400 m) des Huayna Potosi (6088m).
11.TagÜber weite Hänge und den steilen Schlussgrat wird der Gipfel erreicht. Je nach Verhältnissen werden die letzten 200 m mit Fixseilen versichert. Der Blick zum Titicaca See ist einsame Spitze. Abstieg zum Zongo Pass und Rückkehr nach La Paz.
Im Abstieg vom Huayna Potosi - im Hintergrund der Cerro Charquini Huyana Potosi
12.TagZur Erholung in La Paz steht ein ganzer Tag zur Verfügung.
13.TagIn landschaftlich eindrucksvollen 6-7 Fahrstunden in den Südwesten Boliviens zum Dörfchen Sajama, Ausgangspunkt für die Besteigung des gleichnamigen Berges (6542 m).
Lamas beim Transport des Gepäcks zum Lager I des Sajama (6.542 m). Nevado Sajama (6542 m), höchster Berg Boliviens Beim Dörfchen Sajama
14.TagDurch vulkanischen Bimssand geht es auf den Sajama zu in ca. 3 Std. ins Basislager (4700 m) - Maultiere transportieren das große Gepäck.
15.TagJetzt geht es richtig zur Sache. Durch eine abschließende Steilrinne mit Fixseilversicherung wird das Hochlager (5600 m) auf einer kleinen Aussichtskanzel erreicht. Am Nachmittag versichert der Bergführer noch die ersten 100 Höhenmeter für den Gipfelaufstieg.
16.TagRecht steil geht es los (bis 55°), aber mit Fixseilsicherung gut zu schaffen. Weiter oben wird's flacher und nach 1000 Höhenmetern ist der Gipfel erreicht. Herrliche Aussicht auf den Zwillingsgipfel der Payachatas an der Grenze zu Chile. Abstieg am Nachmittag ins Basislagerlager.
17.TagAbstieg zur Straße und Rückfahrt nach La Paz. Besonders lohnend sind die zahlreichen Fotostopps bei völlig unwirklichen Landschaftsformen.
18.TagWieder wird ein Tag Verschnaufpause eingelegt, der auch zur Reserve dient.
19.TagÜber wilde Minenzufahrtspisten zum dritten 6000er. Am Fuße des Illimani (6462 m) steht auf 4450 m das Basislager.
Der Illimani (6.462 m) von La Paz aus gesehen.
20.TagEin weiteres Hochlager "Nido de Condores" auf 5500 m ist vorgesehen - in 4 Std. Aufstieg gut zu erreichen.
21.TagErst ein Firngrat hinauf, dann wird es an der Gipfelkalotte noch mal richtig steil (45-50°). Aber auch hier wird ein Fixseil die Stelle ein wenig entschärfen. Oben darf dann gefeiert werden. Nach dem Gipfel noch Abstieg bis ins Basislager.
22.TagZurück in La Paz steht noch ein halber Tag für letzte Einkäufe zur Verfügung.
23.TagMittags Abflug nach Santiago de Chile und Weiterflug.
24.TagAnkunft am Nachmittag.


 Voraussetzungen 

Bei so viel Auf- und Ab muss schon eine ganze Menge Kondition vorhanden sein, damit auch noch der dritte 6000er mit Freude bestiegen werden kann. Im Eis sollten Sie sich in Gelände bis 40º Steilheit ohne Seilsicherung durchaus wohl fühlen und auch kurze steilere Passagen am Fixseil gehen können. Die Gipfelanstiege erfolgen alle in selbständigen Seilschaften.

In Bolivien ist im Juli und August Winter- und Trockenzeit. Das bedeutet sehr kalte Nächte in den Hochlagern, für die Sie einen warmen Expeditionsschlafsack (bis - 15° C Komfortbereich) benötigen.

Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden. Die Expedition erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer, insofern lehnen wir jegliche Haftung für Unfälle oder sonstige Schäden ab.

Gefahrenhinweis
Wir werden unsere gesamte Erfahrung aufwenden, die Expedition so sicher wie möglich durchzuführen. Trotzdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass diese Unternehmung mit subjektiven und objektiven alpinen Gefahren verbunden ist.



 Bergführer und Leistungen 

Bergführer
2734 Winni Kurzeder staatl. gepr. Berg- und Skiführer
2735 Dominik Müller staatl. gepr. Berg- und Skiführer


Leistungen



 Termine und Preis 

Termine

2734 Sa. 14/07 - Mo. 06/08/2007 (24 Tage)
2735 Sa. 04/08 - Mo. 27/08/2007 (24 Tage)

Preis

(11 - 12 Teilnehmer) 3.750,- €
(  9 - 10 Teilnehmer) 3.880,- €

EZ-Zuschlag 300,- €



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