Nepal / Himalaya
II. Putha Hiunchuli (7246 m) Expedition
Leichte bis anspruchsvolle 7000er-Expedition

Detailauschreibung
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Aufstieg zu Lager I am Putha Hiunchuli© François Damilano Der Putha Hiunchuli (7246 m) ist der westlichste Gipfel der Dhaulagiri-Kette und wird daher oft auch als Dhaulagiri VII bezeichnet. Dieser formschöne und technisch leichte Siebentausender wurde schon 1954 vom legendären Abenteurer Jim Roberts zusammen mit dem Sherpa Ang Nyima über die Nordwestseite als dem heutigen Normalweg erstbestiegen. Der Putha Hiunchuli liegt im Dolpo, dem höchsten ständig bewohnten Gebiet Nepals. Durch seine isolierte Lage und das unwirtliche kontinentale Klima ist der Einfluss der Zentralregierung bis heute gering geblieben. In diesem früheren tibetischen Fürstentum bekennen sich die „Dolpo Pa“ heute noch zur Bön-Religion, dem Vorläufer des Buddhismus und unterhalten eigene Klöster.


 Vorgesehener Expeditionsablauf 

1.TagAbflug am Abend mit Etihad Airways ab München.
2.TagAnkunft in Kathmandu am Nachmittag und Transfer ins Hotel.
3.TagExpeditionsbriefing im Tourismusministerium. Für die Teilnehmer Tag zur freien Verfügung in Kathmandu.
4.Tag1½-stündiger Flug nach Nepalgunj ganz im Südwesten Nepals. Unterbringung in einem einfachen, aber ordentlichen Hotel. Bitte auf feuchtheißes Klima in Nepalgunj einstellen.
5.TagVormittags fliegen Sie mit einer Twinotter-Maschine weiter bis Juphal, wo Sie schon Träger und Begleitmannschaft erwarten. Zunächst steil, dann sanft fallend hinunter bis zum Barbung Khola. Am Flussufer führt der Weg über Suligar wieder hinauf nach Dunai (2100 m). Am Ortsausgang steht das erste Zeltlager.
6.TagImmer am Barbung Khola entlang geht es heute mit sehr schönen Ausblicken bis Tarakot (2500 m). Unterhalb dieses alten Festungsdorfes wird das Lager aufgestellt.
7.TagHinter Tarakot verlassen Sie den Rundweg ins obere Dolpo. In stetem Auf und Ab geht es heute weiter am Barbung Khola entlang, vorbei am teils zerstörten Örtchen Laisicap bis nach Mushi Khola (3000 m).
8.TagHoch über der Schlucht geht es dem Barbung Khola folgend bis zu einer alten Holzbrücke. Dann steil hinauf bis sich das Tal zu einer grossen Schwemmebene weitet. Gut geschützt vor Hochwasser klebt Kagkot hoch oben am Hang (3400 m).
Am Flughafen von Juphal © Fabrice Bettinelli Im Aufstieg zur Alm Pangzi © Fabrice Bettinelli Anmarsch zum Putha Hiunchuli © Fabrice Bettinelli
9.TagEin Tag zum Ausspannen und Vorbereiten der nächsten Trekking-Etappen. Die Lasten werden auf 20 kg umgepackt und auf Träger aus dem Ort verteilt, da der Zugang ins Gebiet rund um den Putha Hiunchuli nur den Dolpo Pa aus Kagkot obliegt.
10.TagWieder zurück über den Fluss verlassen Sie heute das Haupttal. Steil hinauf geht es zunächst, gefolgt von einer langen Querung am Hang entlang, bis über einen kleinen Pass die Alm Pangzi (4400 m) erreicht wird.
11.TagÜber einen ersten hohen Pass (4600 m) geht es dann im „richtigen“ Tal angelangt zum sogenannten „Deutschen Basislager“ (4650 m).
12.TagNoch eine lange Etappe mit kurzen interessanten Plattenpassagen führt Sie zum wunderschön gelegenen Basislager des Putha Hiunchuli auf 4915 m Höhe.
Lager III am Puta Hiunchuli © François Damilano Oberhalb von Lager II am Puta Hiunchuli © François Damilano
13. bis 25.Tag13 Tage stehen für die Errichtung der drei Hochlager auf 5400, 6200 und 6600 m Höhe zur Verfügung, um über die spaltendurchsetzten Schneeflanken mit durchschnittlich 25-30° Neigung den Gipfel zu erreichen. In der Vergangenheit konnten andere Expeditionen mit der Anbringung eines einzigen, 50 m langen Fixseils an einer etwas steileren Stelle den Berg besteigen. Am Gipfel angelangt, reicht der Blick Richtung Osten über den Dhaulagiri bis zur Annapurna-Gruppe.
26. bis 29.TagRückmarsch innerhalb von vier Tagen wieder bis zum Ausgangspunkt des Trekkings in Juphal.
30.TagRückflug über Nepalgunj nach Kathmandu.
31.TagZur freien Verfügung in Kathmandu bzw. zur Reserve. Am Abend Abflug.
32.TagAm frühen Morgen Ankunft in Frankfurt.


 Voraussetzungen 

Die Besteigung des Putha Hiunchuli dürfte die am wenigsten anspruchsvolle auf einen 7000er-Gipfel sein. Der Anstieg auf der Nordwestseite führt über spaltenarme, gleichmäßig geneigte Gletscherhänge bis 35° Neigung. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Bergführers durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden. Kondition: Sie sind ein erfahrener und umsichtiger Höhenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition und einem hohen Mass an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für den Transport der Sicherheitsausrüstung, des Fixiermaterials und der Zelte sowie für die Erstellung der Hochlager stehen zur Mithilfe zwei Hochträger zur Verfügung. Technik: Sie sind ein guter Eisgeher und können Eis- und Firnflanken bis 35° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Wenige kurze Passagen im etwas steileren Eis ausgenommen, kann dieser Anstieg in Vertikalzackentechnik bewältigt werden. Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen). Ausrüstung: Ein warmer Expeditionsschlafsack bis - 25° C Komfortbereich gehört wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.

Gefahrenhinweis
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu alpinen Gefahren und Gipfelbesteigungen


 Bergführer und Leistungen 

Bergführer
Dirk Groeger
staatl. gepr. Berg- und Skiführer


Leistungen



 Termine und Preis 

Termine

2019 Fr. 24/09 - Mo. 25/10/2010 (32 Tage)

Preis

( 9 - 12 Teilnehmer ) 6.080,- EUR

EZ-Zuschlag 140,- EUR
Reisedokumente Reisepass / Visum Nepal
CO2-Emission Flüge ca. 4420 kg. Mehr zu CO2-Kompensation erfahren Sie hier


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