Bergsteigerischer Höhepunkt dieses absolut außergewöhnlichen Trekkings ist die allmähliche Annährung an die Welt der stark vergletscherten 6- und 7000er des Damodar-Himals. In einer eindrücklich-einsamen Hochgebirgslandschaft kann als „Zusatz-Zuckerl“ vom Mustang-Pass der Seribung Peak (6328 m) unschwer bestiegen werden.
| 1.Tag | Am Abend Abflug mit ETIHAD AIRWAYS ab Frankfurt. |
| 2.Tag | Am Abend Ankunft in Kathmandu. |
| 3.Tag | Der Vormittag steht zur Erkundung der Innenstadt von Kathmandu zur freien Verfügung. Nachmittags Flug entlang des eindrucksvollen Himalaya-Hauptkamms nach Pokhara: Ganesh-, Manaslu- und Annapurna-Himal sind in nächster Nähe. |
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| 4.Tag | In aller Frühe fliegen Sie durch die tiefste Schlucht der Erde, dem Kali Gandaki, nach Jomosom (2740 m). Das Trekking beginnt mit einer kurzen Etappe nach Kagbeni (2880 m), einem kleinen, schon sehr tibetisch anmutenden Dorf. ↑100 Hm ↓30 Hm, ca. 3 Std.. |
| 5.Tag | Der allmähliche Aufstieg führt nach Tangbe (3060 m), einem wundervollen Weiler. Zur Mittagsrast erreichen Sie Chusang (2950 m). Es geht auf die Westseite des Mustang Khola und Sie erreichen das kleine, saubere Dorf Chele (3050 m). ↑350Hm ↓110Hm, 5 Std.. |
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| 6.Tag | Am Vormittag erklimmen Sie die seitliche Flanke eines steilen Canyons, bis Sie nach der Überquerung eines ersten Passes (Taklam La 3624 m) die kleine Siedlung Samar (3660 m) erreichen. Weiter über den Chorate La (3842 m) zur Höhlengompa Rangchyung (Chorate), deren Besichtigung sich unbedingt lohnt. In weiterem Auf und Ab in Richtung Norden erreichen Sie das Etappenziel Syangpoche (3860 m). ↑1400 Hm ↓700 Hm, 6 Std.. |
| 7.Tag | Nach einem möglichen Besuchs des Klosters Ghiling (3570 m), eingebettet in Terrassen-felder, folgt ein längerer, steiler Anstieg bis zum Nyi La (Pass) in 4010 m Höhe. Herrliche Aussicht nach Norden Richtung Mustang und auch zu den schnee-bedeckten Gipfeln der Annapurna- und Nilgiri-Gruppe. Es geht steil und heftig hinunter, vorbei am Weiler Ghami (3520 m) bis Dakmar (3820 m). ↑800 Hm ↓780 Hm, 6 Std. |
| 8.Tag | Heute führt Sie der Weg über den Min La (auch Mui La 4170 m) vorbei an der Lo Gekhar Gompa eine grosse Schwemmebene hinunter nach Tsarang (3560 m) mit seinem für das Mustang sehr typischem Eingangs-chörten. ↑620 Hm ↓880 Hm, 6 Std.. |
| 9.Tag | An einigen Chörten vorbei geht es allmählich zum nächsten Pass, dem Lho La (3950 m) mit beeindruckendem Blick auf die „Hauptstadt“ Lo Manthang und Umgebung. Umgeben von einer hohen Mauer stehen an engen Gassen über 500 Jahre alte Häuser mit steinbeladenen Flachdächern. ↑600 Hm ↓360 Hm, 4,5 Std.. |
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| 10.Tag | Einen Tag Zeit muss man sich hier schon lassen können, um kleine Ausflüge durch die Getreide- und Senffelder in die Umgebung von Lo Manthang (z.B. zur königlichen Residenz in Tinghar) zu machen. |
| 11.Tag | Lo Manthang wird der Rücken gekehrt. Erst geht es wieder zum Lho La hinauf, dann wird über einen Rücken die Westflanke des Kali Gandaki angesteuert. Vorbei an imposanten Erosionsformen geht es steil hinunter nach Dhi Gaon (3480 m). Nordöstlich des Ortes wird der Fluss über eine Hängebrücke gequert, bevor den Puyung Khola hinauf das Tagesziel Yaragaon (3650 m) erreicht wird. ↑650 Hm ↓820 Hm, 5,5 Std.. |
| 12.Tag | Vorbei an der sehenswerten Gompa von Luri (3850 m; siehe Bild S.7)) steil hinauf, über einen namenlosen Pass von 5000 m jenseits wieder hinunter bis Ghuma Thati (4750 m). ↑1600 Hm ↓500 Hm, 8-9 Std.. |
| 13.Tag | Von Ghuma Thati geht es über einen Pass (5300 m), bevor es zum neuen Lagerplatz Parsye Khola (auch Bacha Khola 4850 m) direkt am Flussufer dieser wilden Schlucht, wiederum steil hinuntergeht. Vom Pass aus besteht die Möglichkeit zur Be-steigung des Kyumupani Danda (5570 m, 2 Std. zusätzlich). ↑700 Hm ↓600 Hm, 3 Std.. |
| 14.Tag | Nach einem weiteren Pass (5500 m) führt der Weg immer am Hang entlang und weitet sich zunehmend bis zum Erreichen der heiligen Seen von Damodar (4980 m). Ein schöner Lagerplatz auf grüner Wiese kurz vorderhalb entschädigt für die Mühen der letzten Tage. ↑800 Hm ↓680 Hm, 5-6 Std.. |
| 15.Tag | Ein ganzer Tag steht für die Erholung und die Vorbereitung auf die folgenden teils vergletscherten Trekking-Etappen und die Besteigung des Seribung Peak zur Verfügung. |
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| 16.Tag | Eine kurze Etappe steht heute bis zum „Japaner-Basislager“ auf 5260 m bevor. ↑350 Hm ↓100Hm, 2-3 Std.. |
| 17.Tag | Aus den Trekkern werden nun Bergsteiger, auch wenn die zu erwartenden alpinen Schwierigkeiten moderat sind. Auf der einfach zu begehenden Mittelmoräne des Bhatchauk Gletschers geht es bis auf 5780 m hinauf, dem letzten Lager vor dem Muztang bzw. Seribung-Pass (6042 m). ↑550 Hm ↓180 Hm, 2-3 Std.. |
| 18. bis 19.Tag | Zwei Tage stehen ab hier zur Verfügung, um den Gipfel des Seribung zu erreichen und das entsprechende Ausgangs-lager auf der Ostseite des Passes, das „Bhirkuti Basislager“ (5050 m) zu erreichen. Vom Seribung Pass sind es nur 280 Höhen-meter über einen relativ einfachen Schnee-rücken mit max. 30° Neigung bis zum Gipfel des Seribung (6328 m). Die Aussicht auf den Peri- und Himlung-Himal ist traumhaft. Nach der Besteigung wird angeseilt und der der vergletscherte Abstieg in Richtung Phu kann beginnen. Optimalerweise wird der Gipfel im Rahmen der Passüberschreitung am 18.Tag erreicht und wenigstens bis zum ostseitigen Hochlager auf 5500 m abgestiegen. ↑1000 Hm ↓1700 Hm, 10-12 Std. bis Bhirkuti. |
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| 20.Tag | Jeder weitere Schritt führt zurück Richtung Zivilisation: die ersten Wegspuren und -markierungen, dann ein erster großer Chörten und schließlich ist Phu (3980 m) mit seinen dicht zusammengedrängten Häusern und Terassenfeldern erreicht. ↑350 Hm ↓1050 Hm, 6 Std.. |
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| 21. bis 22.Tag | Die spezielle Welt Phus bleibt hinter uns, das Grün kehrt allmählich zurück. Erst Kyang, das Winterquartier der Phu-Pa, dann Chyaco (3720 m), Meta (3560 m), schließlich Koto (2640 m) und Thanchok sind die Stationen auf dem Weg zurück zur klassischen Annapurna Runde. ↑350+400 Hm ↓750+1300 Hm, 2mal 6 Std.. |
| 23. bis 25.Tag | Es geht die Schlucht des Marsyangdi-Tals hinaus. Immer wieder auf und ab führt der Weg durch viele kleine Dörfer, vorbei an zahlreichen Lodges mit kleinen Gartenrestaurants. Streckenweise sind die Spuren der geplanten und teilweise schon in Bau befindlichen Piste zu sehen. Übernachtet wird in Dharapani, Jagat und Bhulbule. ?1200 Hm ?3000 Hm, 3mal 5-6 Std. (auf Wunsch der Teilnehmer kann die letzte Gehstrecke mit einer Jeepfahrt von Syanje bis Bhulbule verkürzt werden). |
| 26.Tag | Von Bhulbule fahren Sie über die Städtchen Besisahar, Dumre und Mugling in ca. 7 Std. nach Kathmandu. |
| 27.Tag | Vormittags Besichtigung eines oder mehrerer kultureller Höhepunkte im Kathmandu-Tal mit Deutsch sprechendem Führer. Nachmittags soll nach so vielen Tagen unterwegs auch noch Zeit für Einkäufe für die Daheimgebliebenen, zum Schlendern durch die Innenstadt von Kathmandu oder einfach für eine beschauliche Zeit im wunderschönen Garten unseres Hotels sein. Dieser Tag ist auch als Reserve vorgesehen. |
| 28.Tag | Ein letzter Tag steht zur freien Verfügung für eigene Besichtigungen. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen, Abflug wieder zurück Richtung Heimat. |
| 29.Tag | Ankunft am frühen Morgen in München. |
Sie sollten ein geübter und ausdauernder Trekker mit Hochtouren- und Höhenerfahrung sein. Tagesetappen von bis zu 8 Stunden in Höhen bis zu 6000 m können Sie mit Freude bewältigen. Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit für exponierte Wege ist notwendig. Der Abstieg vom Mustang-Pass führt einen kompletten Tag über einen wenig steilen Gletscher in Richtung Phu. Sie sollten deshalb Vorerfahrung im angeseilten Begehen von Gletschern mitbringen. Zu tragen ist nur Ihr Tagesgepäck, das große Gepäck wird von Trägern oder Tragtieren transportiert. Gipfelanwärter: Die optionale Besteigung des Seribung Peak 6328 m ist eine leichte Hochtour, erfordert trotzdem sicheres Gehen mit Steigeisen. Flanken mit einer Steilheit von 30º Neigung sollten Sie ohne Seilsicherung begehen können. Für den Passübergang und die Gipfelbesteigung sind neben der üblichen Trekkingausrüstung zusätzlich ein Paar warme, steigeisenfeste Bergschuhe, Steigeisen und Pickel sowie Sicherungsmaterial notwendig. Ein Expeditionsschlafsack mit Komfortbereich bis - 20° C sollte zur Grundausrüstung dazugehören. Zu tragen ist nur Ihr Tagesgepäck, das große Gepäck wird von Trägern transportiert. Ab dem 1.Hochlager ist ein gewisser Komfortverzicht zu akzeptieren, da ein Teil der Gruppenausrüstung nicht bis und über den Pass mitgetragen werden kann. Ein formloser Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.