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Chile - Argentinien / Anden
XII. + XIII. Aconcagua (6959 m) Expedition
Polen-Traverse - Anstrengende 7000er-Expedition

Der Aconcagua, höchster Berg des amerikanischen Kontinents und einer der "Seven Summits", bietet einen idealen Einstieg ins Höhenbergsteigen. Nicht zuletzt die landschaftliche Schönheit, die das Massiv des Aconcagua umgibt, vor allem auch die Überschaubarkeit des Anstieges in große Höhe dürften die Hauptgründe für jährlich zunehmende Gipfelbesteigungen sein. Wie schon in der Saison 2010/2011 gehen wir auch in 2011/2012 den Aconcagua über zwei Varianten von seiner Ostseite her an: über die Polentraverse und den Polengletscher. 1000 Höhenmeter sind es ab dem jeweils letzten Hochlager, bis vom Gipfel einer freien Rundumsicht auf die zahllosen 5- und 6000er entlang der chilenisch-argentinischen Andenkette nichts mehr im Wege steht. Der Abstieg erfolgt über die Normalroute des Berges zur Plaza de Mulas nach Penitentes - eine Überschreitung des Berges ist damit gelungen.

Vorgesehener Expeditionsablauf

1.Tag Abends Abflug mit Linienflug der LAN Airlines ab Frankfurt über Madrid.
2.Tag Ankunft in Santiago de Chile am Vormittag. Direkt nach der Ankunft Weiterflug nach Mendoza, der argentinischen Weinmetropole. Vorsprache in der Nationalparkbehörde (muss laut Vorschrift persönlich erfolgen) zur Abholung der Genehmigung. Weiter per Bus in dreistündiger Fahrt nach Penitentes (2600 m), einem kleinen Ort an der Straße zur chilenischen Grenze. Nachmittags lohnt sich ein Abstecher zur Puente del Inca, einer Natursteinbrücke mit Thermalquellen. Übernachtung im einfachen aber gemütlichen Hotel Ayelen.
3.Tag Der erste Trekkingtag führt Sie ins Vacas-Tal bis Campo de Leña (2810 m, ca. 6 h).
4.Tag Weiter am Fluss entlang geht es heute weiter bis Casa de Piedra (3200 m, ca. 7 h).
5.Tag Akklimatisationswanderung über einen Rücken des Paramillo de las Vacas bis auf ca. 4000 m. Schon während des Aufstiegs können Sie die gewaltige Ostseite des Aconcagua mit dem berühmten Polengletscher bestaunen. Übernachtung nochmals in Casa de Piedra.
6.Tag Zuerst wird der Rio de las Vacas überquert, bevor der steile Weg ins Relinchos Tal Sie zum Basislager Plaza Argentina auf 4200 m Höhe führt (ca. 7 h). Bis hierher wird das Expeditionsgepäck von Maultieren transportiert.
7. bis 18.Tag

Zwölf Tage stehen von hier ab zur weiteren Akklimatisation, zum Einrichten der Hochlager, dass Erreichen des Gipfels und den Abstieg ins Basislager Plaza de Mulas (4370 m) auf der Westseite des Berges zur Verfügung. Zunächst geht es durch die karge Quebrada Ameghino über Moränenhänge hinauf und vorbei an Gletscherresten zu Lager I auf ca. 5000 m (ca. 4 1/2 - 5 h). Vorbei am Ameghino-Sattel 5370 m teilweise weglos, meist aber über Steigspuren und längere Zeit querend hinauf bis zum Lager II 5500 m (5500 m; ca. 3 1/2 - 4 Std.)


Von hier aus auf deutlichem Pfad hinauf bis kurz vor das verfallene Lager Independencia (6400 m), wo die Normalroute vom Campo Berlin in die Aufstiegsroute mündet. Den Gipfel erreichen Sie über den Paso del Viento, vorbei am Felsgendarme „Peñon Martinez“, 6490 m und die lang ansteigende Querung Gran Acero bis zu einer großen Höhle auf 6690 m Höhe. Steile 200 Höhenmeter seitlich der Schutt- und Geröllrinne “Canaleta“ führen Sie in die Scharte zwischen Süd- und dem höheren Nordgipfel. Nach einem atemberaubenden Blick in die 3000 m hohe Südwand ist in wenigen Minuten der Nordgipfel mit 6959 m erreicht. Mit etwas Wetterglück und einigem Durchhaltevermögen sollte es möglich sein, die gewaltige Rundschau in fast 7000 m Höhe auf die umstehenden Fünf- und Sechstausender genießen zu können. Am Gipfeltag müssen Sie mit 10-12 h Gehzeit rechnen. Der Abstieg über den Normalweg des Aconcagua führt zunächst zum Gipfel-Ausgangslager "Cholera" zurück. Dort heißt es zusammen packen und noch weiterer Abstieg über die Normalroute bis zum topfebenen Platz des Lagers "Nido de Condores" ( 5590 m) mit seiner herrlichen Aussicht Richtung Westen und in Richtung Mercedario erreichen. Von hier aus geht es nach einer letzten Nacht am Berg hinunter zum Normalweg-Basislager Plaza de Mulas (4370 m). Während der Zeit am Berg oberhalb des Basislagers muss von jedem Teilnehmer selbst gekocht werden (teilweise gefriergetrocknete Expeditionsverpflegung), Schnee geschmolzen und das persönliche Gepäck selbst befördert werden. Die einzelnen Etappen sind nicht zu lange, so dass auch genügend Zeit für etwas Erholung bleibt. Mit etwas Teamgeist und Kameradschaftlichkeit sollte jeder Teilnehmer seine Chance haben, den Gipfel zu erreichen.

Von hier aus auf deutlichem Pfad hinauf bis kurz vor das verfallene Lager Independencia (6400 m), wo die Normalroute vom Campo Berlin in die Aufstiegsroute mündet. Den Gipfel erreichen Sie über den Paso del Viento, vorbei am Felsgendarme „Peñon Martinez“, 6490 m und die lang ansteigende Querung Gran Acero bis zu einer großen Höhle auf 6690 m Höhe. Steile 200 Höhenmeter seitlich der Schutt- und Geröllrinne “Canaleta“ führen Sie in die Scharte zwischen Süd- und dem höheren Nordgipfel. Nach einem atemberaubenden Blick in die 3000 m hohe Südwand ist in wenigen Minuten der Nordgipfel mit 6959 m erreicht. Mit etwas Wetterglück und einigem Durchhaltevermögen sollte es möglich sein, die gewaltige Rundschau in fast 7000 m Höhe auf die umstehenden Fünf- und Sechstausender genießen zu können. Am Gipfeltag müssen Sie mit 10-12 h Gehzeit rechnen. Der Abstieg über den Normalweg des Aconcagua führt zunächst zum Gipfel-Ausgangslager "Cholera" zurück. Dort heißt es zusammen packen und noch weiterer Abstieg über die Normalroute bis zum topfebenen Platz des Lagers "Nido de Condores" ( 5590 m) mit seiner herrlichen Aussicht Richtung Westen und in Richtung Mercedario erreichen. Von hier aus geht es nach einer letzten Nacht am Berg hinunter zum Normalweg-Basislager Plaza de Mulas (4370 m).

Während der Zeit am Berg oberhalb des Basislagers muss von jedem Teilnehmer selbst gekocht werden (teilweise gefriergetrocknete Expeditionsverpflegung), Schnee geschmolzen und das persönliche Gepäck selbst befördert werden. Die einzelnen Etappen sind nicht zu lange, so dass auch genügend Zeit für etwas Erholung bleibt. Mit etwas Teamgeist und Kameradschaftlichkeit sollte jeder Teilnehmer seine Chance haben, den Gipfel zu erreichen.

19.Tag Sollte die gesamte Zeit bis zum letzten Tag am Berg ausgenutzt worden sein, geht es heute in einem Zug zurück nach Puente del Inca und Penitentes, ansonsten etwas gemütlicher und beschaulicher in eineinhalb Tagen.
20.Tag Abschied vom Aconcagua. Über die chilenisch-argentinische Grenze am 3863 m hohen Paso del Bermejo geht es per Bus die 200 km nach Santiago de Chile zurück. Einquartieren im Hotel. Gemeinsames Abschieds-Abendessen mit Gipfelfeier in einem guten Restaurant.
21.Tag Vormittags Zeit, Santiago auf eigene Faust kennen zu lernen. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Abflug zurück Richtung Heimat.
22.Tag Ankunft in Frankfurt am Nachmittag.

Voraussetzungen

Der höchste Berg Amerikas sowie der höchste Berg außerhalb Asiens bietet auf seiner Ost- und Nordseite ernstzunehmende Anstiege. Der Aufstieg über die Polentraverse bleibt konditionell starken Alpinisten vorbehalten. Der Anstieg zum Gipfel wird selbstständig und eigenverantwortlich unter Anleitung des Bergführers durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

Kondition: Sie sind ein erfahrener und umsichtiger Alpenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition sowie einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material und die Gruppenausrüstung müssen selbst transportiert werden. Zur Entlastung können vor Ort auf eigene Kosten Träger zur Unterstützung engagiert werden.

Technik: Für die Begehung der Polentraverse sind Sie für den Fall von schlechten Verhältnissen an das Aufsteigen mit Steigeisen gewöhnt und können Firnflanken bis 30° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Der Anstieg ist aber meist eisfrei und durch die zahlreichen Besteigungen hat sich ein guter Pfad entwickelt, der das alte Motto "drei Schritte vor, einen zurück" ungültig werden ließ. Nur die berühmt-berüchtigte Canaleta macht mit ihrem groben Geröll und zahllosen Blöcken den Schlussaufstieg oberhalb 6600 m etwas beschwerlich.

Ausrüstung: In Argentinien ist im Dezember-Januar zwar Hochsommer, durch die Höhe und die exponierte Lage des Aconcagua kann der Berg trotzdem sehr kalt sein. Ein warmer Expeditionsschlafsack bis - 20° C Komfortbereich gehört wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.

Expeditionsleiter

2133 Tom Merkel
staatl. gepr. Berg- und Skiführer
staatl. gepr. Berg- und Skiführer

Leistungen

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Expeditionsleiter von AMICAL alpin
  • Zusätzlich einheimischer Hilfsführer
  • Linienflüge LAN Airlines Frankfurt-Madrid-Santiago de Chile und zurück mit 23 kg Aufgabe- + 8 kg Handgepäck
  • Anschlussflüge mit IBERIA nach Madrid ab verschiedenen dt. Flughäfen sowie Wien ohne Aufpreis möglich
  • Abflug ab Zürich für 150,- € Aufpreis möglich
  • Anschlussflüge mit LUFTHANSA ab anderen dt. Flughäfen nach Frankfurt für 120,- € möglich
  • Rail&Fly innerdeutsch nach Frankfurt ohne Aufpreis möglich
  • Luftverkehrsabgabe + Flughafengebühren
  • Besteigungspermit 720,- € (Teilnehmer müssen in Mendoza persönlich anwesend sein)
  • Transfers lt. Programm inkl. Flug Santiago-Mendoza
  • 2 Nächte in einem guten Hotel in Penitentes im DZ mit Halbpension
  • 1 Nacht in einem guten Hotel in Santiago de Chile im DZ mit Halbpension
  • Transport des Gepäcks zum Basislager und zurück
  • Vollverpflegung beim Trekking und am Berg, im BC durch eigene Küche mit Koch
  • gesamte Basislager- und HL-Ausrüstung wie Zelte (The North Face), Isomatten, Kocher, Gas, spezielle HL-Verpflegung
  • Satellitentelefon
  • 3 leistungsstarke Funkgeräte
  • umfangreiche Notfallapotheke + Pulsoxymeter + Überdruckkammer CERTEC-Bag
  • AMICAL alpin Präsent
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
  • Infotreff am Sa. 26/11/2011 + Sa. 17/11/2012

Termine

2133 Mo. 26/12/11 - Mo. 16/01/2012 (22 Tage)
2233 Mi. 26/12/12 - Mi. 16/01/2013 (22 Tage)

Preis

2133 ( 11 - 14 Teilnehmer) 4.880,- €
2233 ( 11 - 14 Teilnehmer) 5.360;-€

EZ-Zuschlag 140,- €

Reisedokumente

Reisepass

CO2-Emission

Flüge ca. 6760 kg
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Detailausschreibung