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XIV. Bolivien 6000er Klassiker Expediton
Potosi (6088 m) / Sajama (6542 m) / Illimani (6462 m)
Schwere 6000er Expedition
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein zielstrebiges, aber auch sehr vielfältiges Bergsteigerprogramm: Zunächst sind als Eingehtouren die beiden 5000er Chacaltaya und Cerro Charquini ganz in der Nähe von La Paz vorgesehen. Danach drei anspruchsvolle 6000er in ganz unterschiedlichen Ecken Boliviens. Erst der eisgepanzerte Huayna Potosi am Zongo Pass, dem Übergang in den “Oriente”, dem Tiefland von Bolivien. Danach der höchste Berg des Landes, der Sajama, ganz im trockenen Südwesten schon fast an der Grenze zu Chile gelegen. Als letztes das Markenzeichen von La Paz, der Illimani, auf wilden Minenzugangspisten zu erreichen. An allen drei Bergen ist jeweils ein Hochlager einzurichten, am Sajama sind es zwei. Zwischen den Besteigungen liegen immer wieder Tage in La Paz, um sich von den Strapazen der Bergtage zu erholen. Ganz nebenbei lernen sie auch noch den Titicacasee, einige wichtige Inka-Ausgrabungsstätten und - selbstverständlich - Boliviens heimliche Hauptstadt La Paz kennen.

Vorgesehener Expeditionsablauf
1.Tag Abflug am Abend.
2.Tag Mit Zwischenstopps in Madrid und Lima wird am frühen Nachmittag La Paz, 3600 m hoch gelegen, erreicht. Transfer ins Hotel und Rest des Tages zur freien Verfügung.
3.Tag Stadtbesuch mit deutschsprechendem Kulturführer mit reichlich Erläuterungen zu Land und Leuten und mit den wichtigsten Baudenkmälern wie die Casa de Murillo oder die Santo Domingo Kirche. Auch dem farbenprächtigen Indiomarkt und dem Mondtal werden Sie einen Besuch abstatten.
4.Tag Nicht nur der Akklimatisation zu Liebe lohnt ein ausführlicher Besuch von Tiahuanaco mit seinen Ausgrabungen der präkolumbianischen Aymara Kultur. Wie am Tag zuvor wird ein deutschsprechender Führer die etwas undurchsichtige Vergangenheit dieser wichtigsten Kulturstätte Boliviens umfangreich beleuchten. Von Tiahuanaco geht es über den Altiplano weiter an den Titicaca See. Ein kleines Boot bringt Sie auf die Sonneninsel, wo zum ersten Mal im Zelt übernachtet wird.
5.Tag Von der Sonneninsel geht es wieder per Boot zum Pilgerort Copacabana. Der Besuch des Kalvarienbergs - alleine schon wegen der Aussicht - und der kleinen Kathedrale lohnt unbedingt. Nachmittags Rückfahrt nach La Paz.
6.Tag Früh geht es zum Chacaltaya (5180 m), dem höchstgelegenen Skigebiet der Erde. Ein kurzer Anstieg führt zum aussichtsreichen Gipfel, dann folgt der Abstieg an der verlassenen Mine Milluni vorbei zur Zongo Pass Straße. Weiterfahrt zum Zongo Pass, wo knapp unterhalb die Zelte für die nächsten Tage stehen.
7.Tag Ausrüstungsvorbereitung und letzte Einweisungen durch den Bergführer + Wiederholung einer Spaltenbergungstechnik.
8.Tag Der Cerro Charquini, ein vergletscherter Aussichts-5000er kann heute bestiegen werden.
9.Tag Nach solch optimaler Akklimatisation steht der erste 6000er auf dem Programm. Es geht ins Hochlager auf ca. 5200 m am Beginn des Gletschers zum Huayna Potosi (6088m).
10.Tag Über weite Hänge und den steilen Schlussgrat wird der Gipfel erreicht. Je nach Verhältnissen werden die letzten 200 m mit Fixseilen versichert. Der Blick zum Titicaca See ist einsame Spitze. Abstieg zum Zongo Pass und Rückkehr nach La Paz.
11.Tag Zur Erholung in La Paz steht ein ganzer Tag zur Verfügung.
12.Tag In landschaftlich eindrucksvollen 6-7 Fahrstunden in den Südwesten Boliviens zum Dörfchen Sajama, Ausgangspunkt für die Besteigung des gleichnamigen Berges (6542 m).
13.Tag In ca. 3 Std. geht es durch vulkanischen Bimssand in Richtung Basislager des Sajama (4700 m). Maultiere transportieren das große Gepäck.
14.Tag Heute geht es richtig zur Sache. Durch eine abschließende Steilrinne wird das Hochlager (5600 m) auf einer kleinen Aussichtskanzel erreicht.
15.Tag Recht steil geht es im lockeren Geröll die nächsten 150 Höhenmeter hinauf, erst die anschliessenden 100 m im Eis (bis 55°) werden dann mit einem Fixseil „entschärft“. Teilweise mit leichter Kletterei und oft im „Büssereis“ steil hinauf wird es erst am Gipfelplateau wieder flacher, bevor nach gut 1000 Höhenmetern der Gipfel erreicht ist. Herrliche Aussicht auf den Zwillingsgipfel der Payachatas an der Grenze zu Chile. Abstieg am Nachmittag ins Basislagerlager.
16.Tag Abstieg zur Straße und Rückfahrt nach La Paz. Besonders lohnend sind die zahlreichen Fotostopps bei völlig unwirklichen Landschaftsformen.
17.Tag Wieder wird ein Tag Verschnaufpause eingelegt, der auch zur Reserve dient.
18.Tag Über wilde Minenzufahrtspisten durch tolle Landschaft zum dritten 6000er. In 2 ½ Std. Gehzeit zum Basislager auf 4450 m am Fuße des Illimani (6462 m).
19.Tag Ein letztes Hochlager „Nido de Condores“ auf 5500 m ist vorgesehen - in 4-5 Std. Aufstieg gut zu erreichen.
20.Tag Erst ein Firngrat hinauf, dann wird es an der Gipfelkalotte noch mal richtig steil (45-50°). Aber auch hier wird ein Fixseil die Stelle entschärfen. Oben darf dann gefeiert werden. Nach dem Gipfel noch Abstieg bis ins Basislager.
21.Tag Rückfahrt nach La Paz.
22.Tag Tag zur freien Verfügung in La Paz oder Reservetag.
23.Tag Abflug am Nachmittag ab La Paz wieder über Lima.
24.Tag Ankunft am Nachmittag in Deutschland.
Voraussetzungen
Sajama und Illimani zählen zu den höchsten (erloschenen) Vulkanen der Welt, die als steile Kegel aus dem Altiplano ragen. Zusammen mit dem Huyna Potosí bieten alle drei Gipfel anspruchsvolle Hochtouren, die in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Bergführers durchgeführt werden. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

Kondition: Sie sind ein erfahrener und umsichtiger Alpenbergsteiger mit einer guten Kondition sowie einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für die Mithilfe bei der Erstellung der Hochlager stehen einheimische Begleiter zur Verfügung.
Technik: Sie sind ein guter Eisgeher und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Die Zustiege zu den Hochlagern führen oft steil hinauf durch loses Geröll und vulkanischen Tuffstein. Alle Gipfel erreichen Sie über mäßig geneigte Eis- und Firnflanken und einige steilere Aufschwünge bis ca. 55°, die teilweise auch ausgesetzt am Grat entlang führen und dann mit Fixseilen entschärft werden können. Das Gelände am Charquini und Potosi ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).
Ausrüstung: In Bolivien ist im Juli und August Winter- und Trockenzeit. Das bedeutet sehr kalte Nächte in den Hochlagern, für die Sie einen warmen Expeditionsschlafsack (bis - 15° C Komfortbereich) benötigen.

 

Expeditionsleiter

Wird noch bekanntgegeben
staatl. gepr. Berg- und Skiführer IVBV englischsprechend

 

Leistungen

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Expeditionsleiter von AMICAL alpin IVBV englischsprechend
  • Zusätzlich einheimischer Bergführer
  • Linienflüge LAN Airlines Deutschland-Madrid-Lima-LaPaz und zurück mit 23 kg Aufgabe- + 8 kg Handgepäck
  • Luftverkehrsabgabe + Flughafengebühren
  • Transfers lt. Programm
  • 9 Nächte in einem guten Hotel in La Paz **** im DZ
  • Halbpension in La Paz
  • Drei halbtägige Besichtigungen in La Paz / Tiahuanaco / Copacabana mit deutsch sprechendem Kulturführer
  • Vollverpflegung am Berg (in den Hochlagern wird von der einheimischen Begleitmannschaft gekocht)
  • gesamte BC + HL-Ausrüstung wie Zelte, Isomatte
  • weitere Helfer / Hochträger für den Transport des Gruppenmaterials am Berg
  • 3 leistungsstarke Funkgeräte
  • Fixiermaterial + Gehseile
  • Notfallapotheke + Pulsoxymeter + Überdruckkammer CERTEC-Bag
  • AMICAL alpin Präsent
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Termin
14219 24 TAGE FR 01.08.2014 - SO 24.08.2014
Preis
  6 - 7 TEILNEHMER pro Teilnehmer 5.085,00 Euro€
8 - 10 TEILNEHMER pro Teilnehmer 4.950,00 Euro€

EZ-Zuschlag auf Anfrage
Reisedokumente
Reisepass
Detailausschreibung