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Tibet / Himalaya
XXIII. Cho Oyu Expedition (8201 m)

Der Cho Oyu, direkt auf der nepalisch-tibetischen Grenze gelegen, ist der meistbestiegene 8000er. Gründe dafür gibt es genug: zum Einen ist er sehr günstig gelegen - bis zum unteren Basislager kann mit Jeeps gefahren werden, zum Zweiten ist sein sogenannter Normalweg neben dem des Shisha Pangma sicher der am wenigsten schwierige aller 8000er. Einfache 8000er, wie es fälschlicherweise oft ausgedrückt wird, gibt es keine - so sind denn auch trotz der klaren, übersichtlichen Route auch hier einige technisch interessante Stellen zu meistern, die zusammen mit der Höhe sicher auch jedem gut trainierten und erfahrenen Höhenbergsteiger einiges abverlangen. Die Distanzen von Lager zu Lager sind nicht zu unterschätzen; und das persönliche Gepäck muss nach dem vorgeschobenen Basislager trotz Hochträger-Unterstützung für das Gruppengepäck selbst transportiert werden. Ein großes Unternehmen also auf der Route der österreichischen Erstbegeher aus dem Jahre 1954. Seit 1995 konnten von zweiundzwanzig AMICAL alpin Expeditionen neunzehn den Gipfel des Cho Oyu erreichen. Auch 2011 werden wir deshalb wieder auf den Einsatz von bewährten Hochträgern nicht verzichten, um den Teilnehmern zusammen mit unserer umfangreichen Expeditionserfahrung die größtmögliche Unterstützung zum Erreichen des Zieles zu geben.

 

Vorgesehener Expeditionsablauf

1.Tag Abflug am Abend ab München.
2.Tag Ankunft am Nachmittag in Kathmandu und Transfer ins Hotel.
3.Tag Tag zur freien Verfügung in Kathmandu.
4.Tag Früh geht es los Richtung tibetische Grenze. Über Dhulikhel und Lamosangu geht es per Bus in 6-stündiger Fahrt nach Kodari (1663 m). Nach Überschreitung der Grenzbrücke und Fahrzeugwechsel steil hinauf nach Zhangmu (2350 m), dem tibetischen Grenzort.
5. bis 6.Tag Nur ein kurzes Stück mit dem Bus weiter bis Nyalam (3750 m), wo die nächsten zwei Nächte zur besseren Akklimatisation verbracht werden. Unterbringung in einfachem Hotel. Ab hier wird auch eine Wanderung bis in eine Höhe um 5000 m unternommen.
7. bis 8.Tag Über den 5050 m hohen Lalung Leh Pass und der Zwischenstation Tingri (4340 m) wird am 8. Tag per Jeep das so genannte Chinese-Basecamp (4900 m) am Ende des Gyabrag-Gletschers erreicht.
9.Tag Ein ganzer Ruhetag ist hier zunächst zur besseren Akklimatisation vorgesehen.
10. bis 11.Tag Bei entsprechender Schneelage wird in eineinhalb Tagen das eigentliche Basislager, das Tichy-Lager, auf einer Höhe von 5680 m mit der Hilfe von Yaks erreicht.
12. bis 39.Tag Der Aufstieg folgt im Wesentlichen der Route der österreichischen Erstbegeher: Zunächst über den Gyabrag-Gletscher, dann über einen recht unangenehmen Geröllhang, auch spaßhaft "Killerhang" genannt, zum Lager I auf ca. 6300 m. Der Weiterweg folgt einem Firngrat mit einigen Aufschwüngen zu einem anschließenden 40-m-Steilaufschwung. Es folgt ein flaches Plateau auf ca. 6600 m, in dessen Anschluss eine 30 - 40° steile Flanke ansetzt. Das 2. Hochlager entsteht auf einer kleinen Gletscherplattform auf 6950 m Höhe. Unter den Nordabstürzen wird aufsteigend eine große Firnflanke gequert, bis auf einem weiteren Plateau (im Nachmonsun ein schwach ausgeprägter Rücken) schon mit Aussicht auf den Schlussanstieg das letzte Lager und Ausgangspunkt für den Gipfel errichtet werden kann (7350 m). 850 Höhenmeter fehlen noch zum Gipfel: zunächst muss das "Gelbe Band" überklettert werden, ein Firnhang folgt noch, bevor es über kurze Felsstufen und leichtes kombiniertes Gelände endgültig zum Gipfel geht. Zwischen den Aufstiegen in die Hochlager und auch vor dem eigentlichen Gipfelgang sind immer wieder Ruhetage im Basislager vorgesehen. Und selbst wenn der erste Gipfelversuch nicht sofort erfolgreich sein sollte, wird genügend Zeit sein, noch einen zweiten Versuch zu starten.
40.Tag Früh am Morgen geht es zurück: Mit Yaks erst in einem Zug direkt bis ins Chinese-Basecamp zurück und am selben Nachmittag noch weiter in die Zivilisation bis Tingri.
41.Tag Mit Jeeps und Lkws weiter zurück über Nyalam nach Zhangmu an der tibetisch-nepalischen Grenze.
42.Tag Rückkehr nach Kathmandu.
43.Tag Zur freien Verfügung bzw. zur Reserve. Am Abend Abreise ab Kathmandu.
44.Tag Ankunft am frühen Morgen in München.

Auch in diesem Jahr führen wir unsere Cho Oyu Expedition mit einer Dauer von 44 Tagen durch. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich, dass damit eine ausreichende Akklimatisation und auch die Möglichkeit zu einem zweiten Gipfelversuch gewährleistet sind.

Voraussetzungen

Der Cho Oyu zählt zusammen mit der Shisha Pangma zu den beiden am “wenigsten schwierigen“ Achttausendern. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Bergführers durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

Kondition: Sie sind ein erfahrener und umsichtiger Höhenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition und einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für den Transport der Sicherheitsausrüstung, des Fixiermaterials und der Zelte sowie für die Erstellung der Hochlager stehen zur Mithilfe zwei Hochträger zur Verfügung.

Technik: Sie sind ein guter Eisgeher und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Steilere Kletter- und Eispassagen gibt es nur an kurzen Stellen: Der Anstieg bewegt sich oberhalb Lager 1 über weite, mäßig steile Flanken, einen längeren Grat (6300 m - 6500 m) und einen anschließenden Steilaufschwung von ca. 40m / 70-80°. Der Gipfelanstieg führt über wenig schwieriges, kombiniertes Gelände (Stellen II, im Herbst weitestgehend eingeschneit). Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).

Ausrüstung: Ein warmer Expeditionsschlafsack bis -25° C Komfortbereich und ein warmer Basislagerschlafsack gehören wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.

Expeditionsleiter

staatl. gepr. Berg- und Skiführer

Leistungen

  • Organisation der gesamten Expedition und Besteigungspermit
  • Expeditionsleiter von AMICAL alpin
  • Linienflüge ETIHAD AIRWAYS München-Abu Dhabi-Kathmandu u. zurück mit 30 kg Aufgabe- und 7 kg Handgepäck
  • Anschlussflüge ab versch. dt. Flughäfen mit AirBerlin für Hin+Rück ab 260,- € oder Einfach ab 130,- € möglich
  • Anschlussflüge ab/bis Wien mit Austrian für 280,- € möglich
  • oder Rail&Fly innerdeutsch ohne Aufpreis möglich
  • Luftverkehrsabgabe + Flughafengebühren
  • Transfers lt. Programm
  • Zollabwicklung
  • Visumabwicklung und -gebühren für China
  • 4 Nächte in einem sehr guten Hotel in Kathmandu im DZ, vorauss. Hotel Shangri La ****
  • Halbpension in Kathmandu
  • 5 Nächte in einfachen Hotels in Tibet
  • Vollpension während der gesamten Zeit in Tibet
  • Verpflegung durch nepalischen Koch im BC
  • gesamte BC-Ausrüstung inkl. The North Face VE 25 Einzelzelt, Liegematte, Mess-, Toiletten-, Duschzelt, umfangreiche Zusatzverpflegung aus D
  • gesamte HL-Ausrüstung wie Zelte (Mountain Hardware o. The North Face), Kocher und Töpfe, spezielle HL-Verpflegung und umfangreiche Zusatznahrung, Isomatte
  • 2 Hochträger samt deren Versicherung, Ausrüstung, Honorar
  • Fixiermaterial
  • 1 Funkgerät je Teilnehmer
  • Solarstromanlage
  • Satellitentelefon und e-mail im BC
  • Wetterbericht
  • umfangreiche Apotheke im BC + HL-Notfallapotheken + Pulsoxymeter + medizinischer Sauerstoff in BC + HL + Überdruckkammer CERTEC-Bag
  • 2 AMICAL alpin Präsente
  • 20 Grußpostkarten
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
  • Infotreff am Sa. 07/07/2012

Termin

2228 Fr. 31/08 - Sa. 13/10/2012 (44 Tage

Preis

Preiserhöhung durch die staatlichen Chinesischen Stellen

Bei 11 Teilnehmern Preiserhöhung um 930.- € pro Person Reisepreis neu: 10.890.- Euro
Bei 12 Teilnehmern Preiserhöhung um 780.- € pro Person Reisepreis neu: 10.740.- Euro


EZ-Zuschlag 180,- €

Reisedokumente

Reisepass / Visa Nepal + Tibet

CO2-Emission

CO2-Emission Flüge ca. 3120 kg
Mehr zu CO2-Kompensation erfahren Sie hier

Detailausschreibung