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Die ersten Schritte auf dem Jakobsweg ab Sarria gehen

Wenn du wochenlang durch Spanien läufst, willst du nicht deinen kompletten Hausstand auf dem Rücken tragen. Bei einer Pilgerreise brauchst du zwar mobiles Gepäck, doch du kannst den Ausflug etwas abkürzen und komfortabler gestalten. Saria ist einer der beliebtesten Einstiegspunkte auf dem westlich längeren Camino Francés. Die Distanz ist weit genug, dass du dir deine Medaille holen kannst.

Von Sarria nach Santiago in einer Woche

Sarria liegt in Galicien und gehört zu den bekanntesten Startpunkten auf dem Camino Francés. Von hier führt der Weg über rund 100 Kilometer nach Santiago de Compostela. Du kannst die Strecke sogar in deinen ganz normalen Arbeitsurlaub integrieren und fehlst nicht gleich mehrere Wochen am Stück. Die Pilgerreise wird in Tagesetappen unterteilt, sodass du außer Wandern auch noch Pausen einplanen und dir die Orte vor Ort anschauen kannst.

Laufe durch die grüne Landschaft Galiciens, vorbei an fremden Dörfern und lerne die Menschen kennen. Für die erste Reise ist der Jakobsweg ab Sarria auch deshalb interessant, weil du nicht gleich einen kompletten Fernwanderweg bewältigen musst. Trotzdem erreichst du am Ende zu Fuß Santiago de Compostela und kannst dort in die Altstadt rund um die berühmte Kathedrale einlaufen.

Wie anstrengend sind die Tagesetappen?

Wie anstrengend sind die Tagesetappen?

Ganz ohne Kondition funktioniert auch die kurze Variante des Jakobswegs nicht. Wenn du mehrere Tage hintereinander wanderst, ist das nicht nur ein einfacher Sonntagsspaziergang. Du solltest deshalb einige Wochen vor der Reise regelmäßig längere Strecken laufen und deine Wanderschuhe vorher gründlich eintragen.

Wie angenehm die einzelnen Tage werden, hängt außerdem von deiner Etappenplanung ab. Statt möglichst viele Kilometer an einem Tag zu gehen, kannst du die Strecke auf fünf oder mehr Wandertage verteilen. Wenn es dein erster Camino ist, macht das realistische Tempo auch noch mehr Spaß als ein unrealistisches Tempo mit Hektik und Stress.

Tipp: Dein Rucksack ist während der Wanderung wirklich wichtig und entscheidet mit darüber, ob dir die Schultern weh tun oder nicht. Organisierst du Unterkünfte und Gepäcktransport direkt über deinen Reiseveranstalter, kannst du mit einem kleinen Tagesrucksack losziehen und schonst deinen Rücken.

Organisation nimmt dem Pilgern nicht das Erlebnis

Manche möchten morgens spontan entscheiden, wie weit sie laufen und wo sie abends schlafen. Andere wollen nach 20 Kilometern nicht noch nach einer freien Unterkunft suchen. Gerade beim ersten Jakobsweg kann eine vorher geplante Reise deshalb entspannter sein. Ein Geheimtipp ist es, mit dem richtigen Anbieter für organisierte Jakobsweg-Reisen Transfers und Gepäcktransporte zu buchen. So erleichterst du dir die Organisation, gehst aber alle Schritte trotzdem noch selbst.

Gut zu planen ändert nichts daran, dass du deine Kilometer weiterhin alleine abmarschierst. Du stehst morgens auf und wenn du in den Wanderschuhen steckst, bleibst du draußen, bis das nächste Etappenziel erreicht ist. Ab Sarria zu gehen ist bei Einsteigern eine der beliebtesten Optionen, sich für die Urkunde zu qualifizieren und einen ersten Eindruck vom Pilgern zu bekommen. Wenn du später einmal gleich sechs Wochen oder länger unterwegs sein möchtest, gibt es immer noch weitere Alternativen. Santiago de Compostela ist zwar das sehnsuchtsvoll angestrebte Ziel, doch die Wege dort hin sind vielseitig.

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